KKS: Krisenstab Koordinations System

IT-System und Ausbildungskonzept zur nachhaltigen Optimierung der Arbeit von Krisenstäben öffentlicher Verwaltungen

Forschungsvorhaben und Software-Entwicklung

Im Rahmen einer Projektkooperation zwischen CNS E-Business Services und dem Institut für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien FIRMITAS wird im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Witten ein EDV-System entwickelt, das nachhaltig die Arbeit von Krisenstäben öffentlicher Verwaltungen optimiert. Der Aufbau der Software ist maßgeschneidert gemäß Erlass des Innenministeriums NRW zur Neuorganisation von Krisenstäben vom 14.12.2004.

Als Kooperationspartner für das Forschungsvorhaben konnte während der Fußball-WM 2006 die Bezirksregierung Münster und deren Krisenstab gewonnen werden. Aufbauend auf zahlreichen Workshops und Krisenstabsübungen wurde der Bedarf der Bezirksregierung an ein entsprechendes EDV-System ermittelt, wobei wertvolle Anregungen durch das Leitungspersonal sowie die Mitarbeiter des Krisenstabes einflossen.

Maßgebliche Optimierung der Krisenstabsarbeit

Ziel ist es, die Krisenstäbe von Kreisen, kreisfreien und kreisangehörigen Städten und deren Einsatzleitungen sowie die Stäbe der Regierungsbezirke und der Landesregierung in das System zu integrieren. Hieraus ergeben sich zahlreiche Vorteile, insbesondere im Hinblick auf momentan noch nicht vorhandene Kommunikations-Schnittstellen.

Der Forschungsverbund aus Witten belegt, dass der Ruhrgebietsstandort mit seinem FEZ ein wichtiger Motor für die Entwicklung von EDV- und Sicherheitsforschung ist. Forschung und Erfahrungen aus der Praxis werden im Rahmen der aktuellen nationalen wie internationalen Bemühungen zur Optimierung der Inneren Sicherheit eingebracht. Das gilt in besonderer Weise für die eminent wichtigen Strukturen der Krisenkommunikation.

Einsatz bei der Fußball-WM 2006

Während der Fußball-WM 2006 stand Marc N. Grotholtmann von CNS E-Business Services der Bezirksregierung Münster als IT-Berater zur Verfügung und beobachtete die Arbeit des Krisenstabes, um Erkenntnisse für die Entwicklung eines geeigneten EDV-Systems zu gewinnen.

"Durch die Anwesenheit vor Ort, während eines "echten" Einsatzes, gewinnen wir wertvolle Informationen, um ein System entwickeln zu können, das exakt auf die Anforderungen der Krisenstäbe zugeschnitten ist.", teilt Grotholtmann mit.

 

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